img_4423(Will be translated into English soon) Unsere Reise wurde mit Spannung fortgesetzt, denn die naechste Etappe war uns bereits von frueheren Norwegen-Aufenthalten bekannt – Fjordnorwegen.  Wir fuhren straff immer Richtung Sueden, ohne grosse Aufenthalte, von 3 Stunden in Trondheim einmal abgesehen, bis nach Aurland und Flåm an einem Seitenarm des Sognefjords.  

Landschaftlich bot sich so einiges, und speziell der abrupte Wechsel von bewaldeten Huegeln zu karger Hochflaeche am Polarkreis ueberraschte uns.  Wie erwartet zeigte sich der Polarkreis ungemuetlich kalt und touristisch sehr erschlossen, so dass wir uns nicht lange dort aufhielten.  Weiter ging die Fahrt nach Sueden.

Wir uebernachteten zweimal in sehr einfachen Unterkuenften, die dem Roadtrip-Gefuehl aber durchaus entsprachen. Zum Thema Unterkuenfte koennte ich an dieser Stelle einmal Bilanz ziehen.  Es waren ausschliesslich Campinghuetten, die es in ganz Skandinavien auf nahezu jedem Campingplatz gibt.  Wir hatten eigentlich immer Glueck, und die Unterkuenfte waren sauber, mit dem Noetigsten ausgestattet und preislich in Ordnung.  Oft waren es nur Huetten mit einem Raum, darin zwei Doppelstockbetten und eine Mini-Kueche, ohne fliessendes Wasser.  Manchmal fanden wir uns in einer Luxushuette wieder mit zwei Schlafzimmern, Aufenthaltsraum, Sitzecke, Dusche / WC, Balkon und spektakulaerem Ausblick.  Wir hatten keine grossen Ansprueche und haben uns ueberall wohl gefuehlt. Bei Preisen von 50 bis 100 Euro pro Nacht (pro Huette, nicht pro Person) lagen die Uebernachtungskosten durchaus im Rahmen.  Internet war, naja, durchwachsen – von jedem etwas.  Am Nordkap war es mit Abstand am schnellsten, aber auf einigen Campingplaetzen war es unbenutzbar, entweder weil die Huette so weit von der Antenne entfernt stand, oder die Verbindung staendig zusammenbrach.

In Trondheim wurde ein Besichtigungsstop eingelegt. Die Stadt war zu Wikingerzeiten Hauptstadt von Norwegen und ist heutzutage drittgroesste Stadt des Landes. Wir sind eine kleine Runde durch die Altstadt gelaufen am Nidelva-Fluss entlang mit traditionellen Speicherhaeusern und dem Nidaros-Dom, und haben uns danach die Stadt aus erhoehter Perspektive angeschaut, naemlich von der Kristiansten-Festung aus. Fuer Autobegeisterte wird es interessant sein zu hoeren, dass wir fuenft Tesla-Elektrosportwagen gesichtet haben, Trondheim ist also auch eine Tesla-reiche Stadt.

Die Reise zum Fjordland bot mit dem Lærdals-Tunnel, dem laengsten Tunnel der Welt, ein langes, dunkles Highlight. So dunkel war es uebrigens gar nicht – es gab drei blau beleuchtete Hallen mit Haltemoeglichkeit, um die Monotonie des Tunnelfahrens aufzulockern. Der Tunnel verbindet Lærdal und Aurland miteinander und verkuerz eine 48-km lange, im Winter gesperrte Pass-Strasse auf 24,5 km.

480 km von Kabelvåg nach Mosjøen:  http://goo.gl/maps/F4OEN

516 km von Mosjøen ueber Trondheim nach Oppdal: http://goo.gl/maps/Hs8DY

380 km von Oppdal nach Aurlandhttp://goo.gl/maps/VCIT8